• Das Konzept funktioniert. Unsere Anforderungen an Tierhaltung, Umweltschutz und Produktqualität sind wirtschaftlich miteinander vereinbar.
  • Die Tierhaltung basiert auf landwirtschaftlichem Wissen statt auf Kapital. Für die Haltung der Tiere ist es notwendig, sich mit Tierbedürfnissen auseinanderzusetzen, Tiere genau zu beobachten und auf ihr Verhalten einzugehen. Das gilt sowohl für die Zucht als auch für die Aufzucht der Tiere.
  • Schlachtung und Verarbeitung der Tiere ist ein kritischer Faktor. Für die Vermarktung des Fleisches und der Wurst ist es notwendig, dass eine hochwertige Verarbeitung stattfindet. Kleine und mittlere Produzenten benötigen dafür einen Hausschlachter. Leider leben wir in einer Zeit, in der die Anzahl der Hausschlachter drastisch zurückgeht.
  • Der Aufwand für Marketing und Vertrieb ist nicht zu unterschätzen. Die gute Nachricht ist, dass es mehr als ausreichend Nachfrage nach Produkten aus dieser Art der Haltung und Verarbeitung gibt. Dennoch: ohne professionelles Marketing und ohne einen gut strukturierten Vertrieb wird man die Zielgruppe nicht erreichen. Geschweige denn ausreichend hohe Verkaufspreise erzielen, damit das Projekt wirtschaftlich ist. Als grobe Richtlinie gilt, dass mindestens der gleiche Aufwand, der für die Haltung der Tiere anfällt, auch für Marketing und Vertrieb aufgewendet werden muss. Das gilt sowohl für den Einsatz von Kapital als auch Personal (= Zeitaufwand).
  • Ca. 3 Monate Tragzeit der Sau und zusätzlich ca. 1 Jahr Mastzeit. Erst danach kommt die Vermarktung und der Verkaufserlös. Die Verkaufs-/Produktionsplanung ist bei diesem Konzept länger als bei einer normalen (Bio) Schweinehaltung. Belohnt wird man dafür mit einer erheblich besseren Produktqualität des Fleisches und der Wurstwaren.

Für mehr Informationen zu dem Projekt können Sie uns gerne kontaktieren.