Streuobstwiesen sind nicht nur wertvolle Biotope. Auf ihnen lässt sich auch hervorragendes Obst in einer großen Vielfalt erzeugen. Im Nachkriegs Deutschland wurden Streuobstwiesen in großem Umfang abgeholzt und durch Obst Monokulturen ersetzt. Seit ca. 10 Jahren erleben Streuobstwiesen allerdings eine (kleine) Renaissance.

Allerdings können Streuobstwiesen bisher nicht so effizient und damit ökomisch bewirtschaftet werden wie Plantagenobstflächen. Gemeinsam mit einer momentan eher auf Masse denn auf Klasse ausgelegten Obstnachfrage macht es dieser Nachteil Bewirtschaftern von Streuobstwiesen schwer konkurrenzfähig zu sein.

In unserem Streuobstwiesenprojekt geht es darum aufzuzeigen, wie eine Streuobstwiese neben einem hohen ökologischen auch einen ökonomischen Wert für Betreiber bietet.

Die Fläche unserer Streuobstwiese ermöglicht eine mehrfache Nutzung. Erträge entstehen sowohl durch das an den Bäumen wachsende Obst, als auch durch die Nutzung der Fläche unter den Baumkronen.

Projektziele sind:

  • Gewinnerzielung mit den erzeugten Produkten auf der Fläche.
  • Mehrfache Nutzung der Fläche (Obst-/Beerenanbau, evtl. Tierhaltung)
  • Signifikante Erhöhung der Biodiversität auf der Fläche. Sowohl durch die angebauten Nutzpflanzen/-tiere als auch durch zusätzliche Bepflanzung.
  • Die Fläche ist mindestens Klimagas neutral, d.h. sie bindet mehr Klimagase als durch ihre Bewirtschaftung erzeugt werden
  • Erzeugung von reifen und geschmackvollen Produkten in großer Vielfalt
  • Entwicklung eines kopierbaren Marketingkonzeptes für Bewirtschafter mehrfach genutzter Streuobstwiesen.