Market Gardens sind hochproduktive Einheiten für den Anbau von Gemüsen und Früchten. Der Ertrag pro Flächeneinheit übersteigt deutlich den von konventionellen bzw. normalen biologischen Anbaumethoden.

Market Gardens sind aus mehreren Gründen ein zukunftsweisende Methode der Lebensmittelproduktion:

  • hoher Ertrag pro Flächeneinheit
  • Nutzung von Ökosystemdienstleistungen (= nature’s contributions to people).
  • Humus wird aufgebaut und Kohlenstoff (CO2) gespeichert
  • auch kleinteilige lokale Landwirtschaft ist möglich
  • hohe Produktqualität (Nährstoffe/Geschmack) und Vielfalt
  • Wissens- statt kapitalbasiert. Ideal für Gründer.
  • Skalierbar. Auch großflächig möglich
  • hoher ökologischer Nutzen für die natürliche Umgebung

In Deutschland steckt die Methode noch in den Kinderschuhen. Zwar gewinnt die Bewegung auch hier an Bedeutung und es gibt immer mehr Gründungen – die Gesamtanzahl der Betriebe und der bewirtschafteten Fläche ist allerdings immer noch sehr gering. 

Es gibt so gut wie keine systematische Forschung und Entwicklung in Deutschland. Die meisten Gründer beziehen ihr Wissen entweder aus Erfahrungen von Höfen aus dem Ausland und/oder ihr Wissen basiert auf Erfahrungen der Permakultur. 

Ziel ist es, die Forschung und Entwicklung von Market Gardens voranzubringen und diese landwirtschaftliche Methode in nennenswerter Größe in Deutschland zu etablieren.